Kreta

Wo die Götter zu Hause sind....

Kreta ist die größte griechische Insel und die fünftgrößte im Mittelmeer, nur Sizilien, Sardinien, Korsika und Zypern sind größer. Zudem ist Kreta auch der südlichste Punkt Europas, mit Ausnahme natürlich der Kanarischen Inseln, die ja geographisch auch mehr zu Afrika gehören. Durch seine südliche Lage im östlichen Mittelmeer, auch Levante genannt, hat Kreta die meisten Sonnenstunden von allen Inseln.

 

Besonders an der langen Südküste (ca. 250 km) ist das Klima sogar im Winter nie kalt. Im Sommer können die Temperaturen schon gerne tagelang weit über 30° Grad klettern. Besonders, wenn der warme Wüstenwind vom knapp 300 km entfernten Libyen herüber weht.

 

Kreta erstreckt sich vom Westen nach Osten. Die Länge beträgt, wie schon gesagt, ca. 250 km, die Breite zwischen 16 und 60 km. Die Insel ist von Ost nach West von Gebirgsketten aus Kalkstein und herrlichen grünen Hochtälern durchzogen. Diese Ketten durchziehen das Land mehr im südlichen Bereich, daher fällt das Gebirge im Süden steil ab und läuft im nördlichen Bereich flacher aus. Durch die relativ geringe Entfernung zwischen Süd- und Nordbereich, ist die Landschaft sehr komprimiert und somit sehr abwechslungsreich.

 

Es gibt viele Schluchten auf Kreta, die alle in nordsüdlicher Richtung verlaufen. Sie beginnen in den Bergen und enden am Meer. Sie sind sehr wichtig für die Flora der Insel. Es gibt viel Pflanzenarten, die es nur ausschließlich hier auf der Insel gibt, dafür bieten die Schluchten ein ideales Rückzugsbiotop. Es gibt einige Tierarten, die ausschließlich nur auf Kreta vorkommen, wie einige Marderarten und die berühmten Geier und Adler, sowie eine spezielle Bergziege (Krikri). In den Bergmassiven befinden sich viele Schluchten, diese sind bei Touristen sehr beliebt, wie z.B. die bekannte „Samaria Schlucht“, weitere Schluchten wären z.B. die Schlucht von Impro, von Kourtallo beim Kloster Prevelli, von Topolia oder die Schlucht von Prasia.

Eine Tour durch die Samaria Schlucht dauert ca. 7 Stunden. Die Küstenstruktur Kretas ist im höchsten Maße vielseitig und unregelmäßig. Es gibt viele große und kleine Buchten mit unberührten kleinen Stränden, Halbinseln und Meerengen. Große Ebenen gibt es auf Kreta nicht. Die bedeutendste ist das Mesaragebiet. Sie befindet sich in der Provinz Heraklion auf der Südmittelseite Kretas. Diese Ebene wurde viele Jahrhunderte als Kornkammer Kretas bezeichnet. Die ersten Siedlungen im Minoischen Zeitalter entwickelten sich hier, das haben Ausgrabungen bewiesen. Weitere kleinere Ebenen gibt es in der Provinz Rethymnon.

 

Die Gesamtbevölkerung Kretas beträgt ca. 500.000 Einwohner.

Kreta grenzt im Norden an das Kretische Meer und von der Inselgruppe der Kykladen begrenzt. Im Osten und Nordosten ist die Halbinsel Peloponnes gegenüber von Kreta und dazwischen das Meer von Karpathos, im Westen die Insel Karpathos und das Mythische Meer, im Süden der Insel befindet sich das Libysche Meer. Dort gibt es einige kleine Inseln wie Spinalonga, Agia Pantes, Dia, Koufonisi.

Kreta ist in 4 Provinzen eingeteilt, die die Insel von der Nord- bis zur Südküste in 4 Teile gliedert.

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